Unsere nachhaltige Landwirtschaft

Wir wirtschaften nachhaltig im Einklang mit der Natur

Neben den klassischen und allseits bekannten Ackerbaukulturen wie Weizen, Wintergerste und Sommergerste bauen wir verschiedene Ölsaaten auf unseren Feldern an. Raps, Mohn, Hanf, Senf und Chia sind mittlerweile feste Bestandteile unserer Fruchtfolge. Sie tragen bei zu unserem Ziel für eine nachhaltige Landwirtschaft.

Besonders wichtig sind uns kurze Wege, hohe Biodiversität, vielfältige Kulturen und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Auch transparente Verarbeitungsschritte und ein effizient geführter Betrieb tragen zu unserer nachhaltigen Landwirtschaft bei.

Die geernteten und gereinigten Saaten verarbeiten wir in unserer Ölmühle.

Was ist eigentlich nachhaltig? Und was versteht man unter 'nachhaltige Landwirtschaft'?

Getreideernte - Mähdrescher tankt auf Wagen ab


Für uns bedeutet nachhaltig mit der Natur in einem Kreislauf zu wirtschaften. Das Stroh, welches durch die Ernte von beispielsweise Weizen anfällt, verbleibt auf unseren Äckern. So dienen die im Stroh enthaltenen Nährstoffe als natürlicher Dünger für die nächste Kultur.

Nachhaltig sind für uns und unsere Landwirtschaft außerdem die kurzen Wege, welche unsere Ölsaaten zurücklegen müssen, bis sie bei euch auf den Tellern landen. Die Ölsaaten werden alle in der Region angebaut, geerntet, gesäubert und getrocknet. Dies spart lange, unnötige Transportwege und verringert dadurch den CO2-Fußabdruck und schädliche Emissionen

Was hat die Fruchtfolge mit Nachhaltigkeit zu tun?

Wir kultivieren unsere Ölsaaten außerdem in einer sehr weitstehenden Fruchtfolge. Fruchtfolge bedeutet eine Rotation der angebauten Kulturen auf ein und derselben Fläche. Das heißt auf einem Stück Acker wird jedes Jahr eine andere Kultur ausgesät, dabei sollte eine besondere Reihenfolge beachtet werden. Erst nach ungefähr fünf bis sieben Jahren ist die gleiche Kultur wieder auf dem gleichen Acker zu finden.

Diese Abwechslung im Anbau hat den Vorteil, dass die Pflanzen und das Getreide natürlich gegen Krankheiten geschützt sind. Außerdem hat jede Pflanze andere Bedürfnisse und Ansprüche an den Boden. So kann sich der Boden wieder „erholen“ und verschiedene Nährstoffe wieder aufbauen. Die sogenannten Pfahlwurzler Hanf, Mohn und Raps dienen vor allem für Getreide als hervorragende Vorfrucht und sorgen schon vor der nächsten Aussaat für einen gut durchlüfteten Boden.

Marienkäfer läuft über Erdboden

Wie hängen Biodiversität und Nachhaltigkeit zusammen?

Honigbiene auf blühender Rapspflanze

Durch den Anbau unserer verschiedenen Ölsaaten und Getreidearten fordern wir die Biodiversität in der Region. Die vielen verschiedene Kulturen blühen alle zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt und sind eine wichtige Lebensgrundlage für heimische Insekten und Nutztiere wie beispielsweise die Honigbiene. Neben den Wäldern sind nämlich auch Wiesen und Äcker wichtige Teile des Ökosystems für Tiere, Pilze und Bakterien.

Durch den Kauf unserer Produkte fördern Sie die bäuerliche Landwirtschaft und Artenvielfalt auf der Schwäbischen Alb.