Hanfprotein – das vegane Proteinpulver

Wer auf der Suche nach einer rein pflanzlichen Proteinquelle ist und dabei auch noch seinen ökologischen Fußabdruck schonen will, kommt nicht am Hanfprotein vorbei.

Die Nutzhanfpflanze ist recht anspruchslos und wächst beinahe in jeder Klimazone und auf jedem Boden. Wer mehr über die Hanfpflanze, deren Anbau und Ernte erfahren möchte… 

Das Hanfprotein ist damit ein echtes regionales Superfood. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über die Nährstoffe und die Wirkung von Hanfprotein. 

Grüne Nutzhanfpflanze bildet Samen

Was ist Hanfprotein?

Das Hanfproteinpulver wird aus den Samen der Hanfpflanze, den Hanfnüssen, gewonnen.

Zunächst wird aus den Hanfsamen hochwertiges Hanföl gepresst, dabei entsteht der sogenannte Presstrester. Danach durchläuft dieser Trester verschiedene Mahl- und Siebvorgänge. Dabei wird dieser zu einem hochwertig eiweißhaltigen Mehl, dem sogenannten Proteinpulver, konzentriert. Qualitativ gute Hanfproteine kommen ohne Zusatzstoffe aus. Hanfproteine sind durch den Pressvorgang oftmals teilentölt und enthalten noch ca. 8-10% Fettsäuren.

Hanfprotein und seine Nährwerte

Durchschnittliche Nährwertangaben eines 100% veganen Hanfproteins pro 100g:

Durchschnittliche Nährwertangaben von Hanfprotein

Hochwertige Proteine

Unser Körper besteht zu einem Großteil aus Proteinen (ca. 15-20%). Die Bausteine von Protein (auch Eiweiß genannt) sind sogenannte Aminosäuren. Einige dieser Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, deshalb müssen sie über die Ernährung zugeführt werden. Hanfproteinpulver enthält alle acht essentiellen Aminosäuren (Isoleucin, Valin, Methionin, Leucin, Tryptophan, Lysin, Phenylalin sowie Threonin) und zeichnet sich mit beinahe 50g Protein pro 100g als hochwertiger Proteinlieferant aus.  

Außerdem hat Hanfprotein eine hohe biologische Wertigkeit. Je ähnlicher die Eiweiß-Strukturen denen des menschlichen Körper sind, desto besser können sie aufgenommen und verwertet werden. Diese bemerkenswerte Eigenschaft hat Hanfprotein, was bei pflanzlichen Produkten, im Gegensatz zu Fleisch oder Milchprodukten, eher selten ist.

Hanfsamen liegen auf Holzlöffel

Essentielle Fettsäuren

Ein hoher Prozentanteil der Fettsäuren, die in den Hanfsamen enthalten sind, wurden dem Protein durch den Press- und Siebvorgang entzogen. Dennoch sind die Omega-3 (alpha-Linolensäure) und Omega-6-Fettsäuren (Gamma-Linolensäure) ein weiterer wertvoller Bestandteil. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass Hanfprodukte das optimale Verhältnis der Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren (1:3) aufweisen.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente:

Weitere Bestandteile sind folgende: 

  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Vitamin B6
  • Vitamin E
  • Eisen
  • Magnesium
  • Zink

Doch welche Vorteile und Auswirkungen haben die genannten Inhaltstoffe eigentlich auf unseren Körper und dessen Gesundheit?

Hanfprotein und seine Wirkung

Herz-Kreis-Lauf

Hanfsamen bestehen zu 65% aus dem Protein Edestin und zu 35% aus dem Protein Albumin, welche eine wichtige Rolle für den Blutkreislauf spielen.

Wohlbefinden und Energie

Die noch im teilentölten Hanfprotein enthaltenen Fettsäuren werden im Körper als Energie freigegeben. Auch die B-Vitamine können zu einem normalen Energiestoffwechsel, Stressabbau und zur Verringerung der Müdigkeit beitragen.

Muskeln

Unsere Muskeln bestehen zu einem Großteil aus Proteinen. Proteinpulver jeder Art unterstützen damit den Erhalt, den Aufbau und die Regeneration der Muskeln nach dem Training. 

 

Zellen: Schutz und Erneuerung

Vitamin E hat eine antioxidative Wirkung und schützt unsere Zellen vor freien Radikalen. Vitamin E wirkt sich dadurch auch positiv auf Haut- und Haare aus und fördert z.B. eine straffe Haut und die Wundheilung.

Darmgesundheit

Hanfprotein-Pulver enthält eine hohe Dichte an Ballaststoffen. Diese fördern die Darmgesundheit, die Verdauung und tragen zu einem langen Sättigungsgefühl bei.

Hanfprotein verwenden

Hanfprotein-Pulver kann prinzipiell bei jeder Ernährungsformen verzehrt werden.

Alle Hanfprodukte (Hanfsamen, Hanföl, Hanfprotein) sind frei von laktose sowie gluten und außerdem vegan. Auch Allergien (z.B. Histamin) sind nicht bekannt. 

Aufgrund des hohen Eiweißanteils ist das pflanzliche Proteinpulver vor allem für Veganer*innen und Vegetarier*innen sowie Sportler*innen sehr wertvoll, da die biologische Wertigkeit (Aufnahme vom Körper) sehr hoch ist. 

Wie kann Hanfprotein in der Ernährung integriert werden?

Am Morgen lässt sich Proteinpulver optimal im Müsli oder Porridge verrühren. Ebenso macht sich das Protein in Form eines Hanfprotein-Shakes als Energiekick vor während und nach dem Training sehr gut. Am besten schmeckts mit Obst, beispielsweise Bananen oder Erdbeeren, Pflanzenmilch, Datteln und einem Schuss hochwertigem Öl (z.B. Mohn- oder Hanföl). 

Tipp: Hanfprotein kann zum Backen oder Kochen verwendet werden. Dazu einfach das Mehl in herkömmlichen Rezepten durch ca. 10-20 % Protein ersetzen. Vor allem Hanfspätzle oder Hanf-Pancakes. 

Hier findet ihr einige Rezepte 

Wie lange ist Hanfprotein haltbar und wie muss es aufbewahrt werden?

Das Proteinpulver ist nach dem Herstellungsvorgang 18 Monate haltbar. Man sollte es luft- und wasserdicht entweder in der Kauf-Verpackung oder in einem Vorratsbehälter lagern.
Oftmals sind Lebensmittel aber länger als das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) genießbar! Deshalb am besten nach Ablauf des MHD riechen, schmecken, anschauen, bevor etwas weggeschmissen wird. 

Hanfprotein-Pulver eignet sich besonders als Nahrungsergänzung für die vegetarische und vegane Ernährung oder für Sportler, die einen erhöhten Proteinbedarf haben. Hanfprotein setzt sich durch gute Inhaltsstoffe, die hohe biologische Wertigkeit und durch die Möglichkeit für regionalen Anbau und damit kurze Transportwege von anderen Proteinpulvern ab. 

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